Hotel „Das Seekarhaus“ Geschichte und Chronologie der Gebrüder Krings

Geschichte & Leitbild 

1. Credo: Qualität hat einen Namen – Hotel „Das Seekarhaus“

1.1. Geschichte des Hotels „Das Seekarhaus“

Das Hotel „Das Seekarhaus“ hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert als ehemaliges Berg- bzw. Knappenhaus der Silber- und Kupfergewerkschaft Seekar. Deren Besitzer begannen 1923 mit dem Umbau des Knappenhauses Seekar in ein großes Hotel, genannt „Sporthotel Seekar“. Das Unternehmen erlitt jedoch wirtschaftlichen Schiffbruch und der Rohbau wurde an den Deutschen und Österreichischen Alpenverein verkauft. Bereits damals wurde der touristische Wert des Gebiets um Obertauern erkannt und mit dem Kauf des Seekarhauses ein bedeutender Stützpunkt für den Wintersport geschaffen.

„Das Seekarhaus“ wurde als Alpenvereinshaus geführt und verfügte über einfache Zimmer mit Etagenduschen und zwei große Schlaflager unter dem Dach.

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte ein großer Bauboom auf dem Radstädter Tauern. Es wurden zahlreiche Aufstiegshilfen, Fremdenverkehrsbetriebe und Hotels errichtet. „Das Seekarhaus“ war nun eines der ältesten Häuser in Obertauern und konnte nur noch als Skiheim mit verminderter Einrichtungsqualität vermietet werden. Der eigentliche Schutzhüttencharakter ging verloren, und so entschloss sich der Österreichische Alpenverein 1992 zum Verkauf des Hotels an die Familie Krings.

Nach sechs Jahren zähen Ringens mit den Behörden wurde das Bauprojekt endlich genehmigt. „Das Seekarhaus“ wurde komplett abgetragen und das Haupthaus nach dem Plan von 1923 wiederhergestellt. Zwei Nebentrakte wurden zusätzlich rechts und links des Haupthauses geplant. Die Bauzeit betrug zwei Jahre.

  • 2000 
    im November wurde „Das Seekarhaus“ mit 9 Suiten, 5 Einbettzimmern und 36 Doppelzimmern in neuem Glanz wiedereröffnet.
  • 2010 
    wird der Mythos des Seekarhauses um einen neuen Aspekt erweitert: „Das Silberseehaus“ mit 20 neuen Suiten und 5 Doppelzimmern. In seiner Großzügigkeit kann es sich mit der Weite der es umgebenden Bergwelt messen: Im neuen Wellness-Bereich finden sich auf 850 m2 Schwimmbad, Kinderschwimmbecken mit Rutsche, Familiensauna und Dampfbad, ein Fitnessraum mit Technogym-Geräten, ein Ruheraum mit offenem Kamin, ein neues Mittagsrestaurant, die Seekarstube mit offenem Kamin, eine Vinothek, zwei Seminarräume, eine neue Tiefgarage mit extragroßen Stellplätzen und neue Skiräume mit direktem Zugang zur Skipiste.
  • 2012 
    wird weiter in die Qualität unseres Hauses investiert. Das Kinderland wird erweitert und eine abgetrennte Zigarren- und Raucher-Lounge entsteht bei der Beatles Bar. Alle anderen Bereiche im Hotel sind seit 2012 rauchfrei.
  • 2016 
    Komplettes Remodeling von 48 Zimmern und Suiten im Haupthaus, neue Böden, Betten, Vorhänge, Bäder und Design, Neugestaltung aller Gänge, Remodeling der Bibliothek, Neugestaltung der 90-Grad-Sauna mit Panoramafenster, Infrarotkabine, 60-Grad-Zirbensauna und auch ein neuer Panorama-Massageraum.Kompletter Austausch aller Leuchtmittel auf LED-Lampen.
  • 2017 
    Erweiterung des Skiraums um weitere 140 m2, neue große, beheizte Ski- und Schuhschränke, neuer großzügiger Ski- und Snowboard-Verleih mit den neuesten Ski-Modellen. Erweiterung des Kinderangebotes um einen Aktiv-Raum mit 220 m2 mit Elektro-Trials, Go-Karts, Bobby Cars. Neubau von 10 Mitarbeiterzimmern und 2 Mitarbeiterwohnungen bei der Seekarspitzbahn.

1.2. Eigentümer des Seekarhauses

Die Gebrüder Theodor, Gerhard und Manfred Krings. 1957 gründeten die drei Brüder Theodor, Gerhard und Manfred Krings eine Stille Gesellschaft und errichteten die erste kleine Schleppliftanlage am Grünwaldsee. Die bescheidenen Anfänge und die fehlenden finanziellen Mittel verlangten hohen persönlichen Einsatz. Durch Weitblick und Risikofreude erlebte die Firma Gebrüder Krings einen beachtenswerten Aufstieg. Der kleinen Schleppliftanlage von 1957 folgten weitere Schleppliftanlagen, Sesselbahnen, Bergrestaurants, ein Appartementhaus, das Hotel „Das Seekarhaus“ und eine kleine Kraftwerksanlage in Mauterndorf, die von den drei Brüdern und deren Ehefrauen geführt und weiterausgebaut wurden. Daneben bestehen auch heute noch die Landwirtschaft in Untertauern und die Almwirtschaft in Obertauern im Bereich Seekar, Bärwurzkar, Schwarzenkar- und Koppenalm. Das Kerngeschäft der Gebrüder Krings GmbH sind die Transportbetriebe.

1.3. Chronologie der Gebrüder Krings Bergbahnen GmbH

  • 1957
    Gründung der Gebrüder Krings Gesellschaft als Stille Gesellschaft von Theodor, Gerhard und Manfred Krings. Sie beginnen aus ganz bescheidenen Anfängen heraus, das Gebiet zwischen Grünwaldsee und Seekarhaus mit Skiliftanlagen zu erschließen. Weihnachten 1957 wird der Grünwaldseelift I in Betrieb genommen, ein Kleinschlepplift mit einer Transportkapazität von 210 Personen pro Stunde.
  • 1959 
    Umbau des Grünwaldseeliftes, Kapazität 400 Personen pro Stunde. Verlegung und Verlängerung der ersten Skiliftanlage als Grünwaldseelift II.
  • 1962 
    Anschluss an das Elektrizitätsnetz durch Verlegung eines Seekabels durch den Grünwaldsee.
  • 1966 
    Zusammenlegung des Grünwaldseeliftes I und II zu einem Umlaufschlepplift, Kapazität 580 Personen pro Stunde.
  • 1969 
    Errichtung des Seekarspitzliftes I vom Seekarhaus zum Seekarsattel: Doppelmayr-Kurvenlift, Kapazität 715 bis 999 Personen pro Stunde. Die Gebrüder Krings Gesellschaft nach bürgerlichem Recht als Besitzergesellschaft und die Gebrüder Krings Schlepplift Ges.m.b.H. als Betreibergesellschaft.
  • 1970 
    Umbau der Kringsalm als Skirestaurant.
  • 1971 
    Durch einen tragischen Unfall mit dem Pistengerät verunglückt der fünfjährige Sohn Theodor Krings tödlich. Durch einen Brand wird der elterliche Bauernhof in Untertauern zerstört.
  • 1972 
    Der Stall wird wiedererrichtet und das Wohnhaus provisorisch wiederhergestellt.
  • 1973 
    Bau des Panoramakurvenschleppliftes vom Grünwaldsee zur Hohen Fleischbank unter der Seekarspitze: Doppelmayr-Kurvenlift, Kapazität 920 Personen pro Stunde, Länge 1.012 m. Erstmals Liftbau mit Hubschraubereinsatz.
  • 1975 
    Umbau der Kringsalm in ein Selbstbedienungsrestaurant (Freeflow-System).
  • 1976 
    Bau der neuen Zufahrt Seekarweg von der Tauernpasshöhe zum Seekarhaus anstatt des alten Weges vom Gasthof Barbara entlang der Südhänge für den Sommer. Im Winter gab es bis dahin gar keine Straße.
  • 1977 
    Errichtung des Parallellliftes Seekarspitz II: Doppelmayr-Kurvenlift, Kapazität 1.600 Personen pro Stunde. Errichtung der vorgeschriebenen Lawinenschutzbauten. Durch ein tragisches Unglück versinken drei Mitarbeiter mit einem Pistengerät im oberen Krummschnabelsee und ertrinken. Kauf des landwirtschaftlichen Anwesens Raben in Untertauern. Der Bauernhof fällt 1980 an Theodor Krings als Ersatz für das landwirtschaftliche Anwesen Etzen in Untertauern.
  • 1979 
    Neubau des Grünwaldseeliftes als Selbstbedienungslift: Doppelmayr-Anlage, Kapazität 1.000 Personen pro Stunde, Länge 507 m.
  • 1979 
    Bau der Hochalm als Jausenstation zwischen Panorama- und Grünwaldseelift Talstation.
  • 1980 
    Beteiligung am Bau des Zentralliftes der Hundsfeldlift Ges.m.b.H. Übernahme des landwirtschaftlichen Anwesens Etzen in Untertauern von den Eltern.
  • 1982 
    Bau eines Almstalles als Ersatz für den Jungviehstall, der einer Garage für Pistengeräte weicht.
  • 1983 
    Bau der Panoramadreiersesselbahn durch die Obertauern Seilbahn GmbH anstelle des Panoramakurvenschleppliftes, der als Mankeilift am Zehnerkar aufgebaut wird. Girak Anlage, Kapazität 1.160 Personen pro Stunde, Länge 956 m, Höhendifferenz 263,50 m, Betriebsmittel fix geklemmt.
  • 1983 
    Die Gebrüder Krings Schlepplift Ges.m.b.H. wird als Betreibergesellschaft in die Gebrüder Krings Bergbahnen Ges.m.b.H. umgewandelt.
  • 1983 
    Kauf des Geschäfts- und Appartementhauses Wankiewicz in Obertauern. Geschäft und Restaurant werden verpachtet, die Appartements als Haus Christophorus selbst geführt.    
  • 1984 
    Umbau der Kringsalm, Bau eines Personaltraktes, Erweiterung des Restaurants, Errichtung des Aufenthaltsraums Turm, der 1993 beim Umbau wieder abgetragen wird. Erste Beschneiungsanlage in Obertauern, die an kritischen Stellen zum Einsatz kommt.
  • 1985 
    Permanente Rennstrecke am Grünwaldseelift.
  • 1985 
    Fixe Installierung der Beschneiungsanlage, Verlegung der erforderlichen Druckleitungen von der Kringsalm bis zum Grünwaldsee und Panoramasteilhang.
  • 1985 
    Zu Saisonbeginn wird die mechanische Beschneiungsanlage bei Schneemangel eingesetzt und bewährt sich bestens.
  • 1986 
    Erwerb und Ausbau des Kleinkraftwerkes Hammer in Mauterndorf (Taurachkraftwerk).
  • 1987 
    Neubau des Bauernhofes in Untertauern.
  • 1988 
    Erwerb der Bärwurz-, Hauskoppen- und Schwarzenkaralm. Anschluss der Kringsalm an das öffentliche Kanalnetz „Oberes Ennstal“ und Auflassung der hauseigenen Abwasseranlage.
  • 1989 
    Bau einer Tiefgarage im Bereich der Kringsalm nach Ankauf eines Teiles des Seekarhaus-Grundes.
  • 1990 
    Umbau der Hochalm in ein Marktrestaurant. Errichtung eines Abwasserkanals von der Panoramalift-Talstation bis in das Tal.
  • 1991 
    Umwandlung der Gebrüder Krings Gesellschaft nach bürgerlichem Recht als Besitzergesellschaft in die Gebrüder Krings OEG (offene Erwerbsgesellschaft).
  • 1991 
    Bau der Vierersesselbahn Seekarspitz: elektrischer Antrieb, Kapazität 2.200 Personen pro Stunde, Länge 1.444 m, Höhendifferenz 388,42 m, kuppelbare Vierersessel. Abbau des Seekarspitzliftes I vom Seekarhaus zum Seekarsattel und Errichtung einer Ersatzanlage 4 KSB Seekarspitz. Errichtung vorgeschriebener Lawinenschutzbauten.
  • 1992 
    Kauf des benachbarten Seekarhauses vom Österreichischen Alpenverein, Sektion Austria in Wien. Umbau des Selbstbedienungsrestaurants Kringsalm, Sanierung und Erweiterung von Terrasse, Eisbar und Tiefgarage.
  • 1993 
    Umbau und Erweiterung der Kringsalm bzw. des Selbstbedienungsrestaurants, Aufstockung des Personaltraktes.
  • 1994 
    Die gesamte Hochdruck-Beschneiungsanlage wird auf HKD-Beschneiungssystem umgestellt.
  • 1995 
    Umbau und Sanierung des Geschäfts- und Appartementhauses bzw. „Haus Christophorus“, der Krings-Hochalm und der alten Almhütte im Seekar. Zusammenlegung der Kleinkraftwerke I und II in Hammer und Mauterndorf.
  • 1996 
    Ersatz der Panoramadreiersesselbahn durch eine kuppelbare Leitner-Vierersesselbahn. Erweiterung der Personalunterkünfte auf der Hochalm. Gebäude der Seekaralm und Schwarzenkaralm werden restauriert.
  • 1996 
    Rechtsverhältnisse – Beginn von Überlegungen zur Umwandlung der Gebrüder Krings OEG in eine Gebrüder Krings Besitz Ges.m.b.H. sowie einer sinnvollen Überleitung in eine Gesellschaftsform an die Erben aus den drei Familien. Die Gründungsmitglieder Theodor, Gerhard und Manfred Krings sind zu je einem Drittel an den Liegenschaften und Firmen beteiligt und zugleich seit Beginn gemeinsame Gesellschafter und Geschäftsführer.
  • 1997 
    Gründung der drei Privatstiftungen Theodor, Gerhard und Manfred Krings.      
  • 1997 
    Umbau Grünwaldsee-Schlepplift in eine Vierersesselbahn, Skipisten- und Schneeanlagenerweiterungen.
  • 1998 
    Ausbau der Beschneiungsanlage und Piste beim Panoramalift, genannt Direttissima.
  • 1999 
    Abtragung und Neubau des Seekarhauses, zwei Jahre Bauzeit.
    Ausbau der Beschneiungsanlage und Piste beim Haushang.
  • 2000 
    Eröffnung des 4-Sterne-Seekarhauses im November 2000 mit 50 Zimmern, À-la-carte-Restaurants, Tiefgarage, großem Saunabereich. Architektenbüro Weibl Planung, Herr Weibl überließ durch seinen Rücktritt das Projekt dem Architekturbüro Geisler und Trimmel. Komplettumbau der Hausstättalm als Mitarbeiterhaus. Durch die Seekarhaus-Eröffnung müssen 40 neue Mitarbeiter untergebracht werden.
  • 2001 
    Umbau und Erweiterung der Pumpstation und Beschneiungsanlage.
  • 2002 
    Der Speicherteich Grünwaldsee bei der Hochalm wird weiter ausgebaut. Eine wichtige Erweiterung, um die Wasserkapazität an die größere Leistung und den ständig wachsenden Umfang der Beschneiungsanlagen anzupassen.     Umbau von Hochalm Restaurant und Bar durch die Firma Unterkofler.
  • 2003 
    Bau der Sechsersesselbahn Kringsalmbahn: Herstellungsfirma Leitner, elektrischer Antrieb, Kapazität 2.200 Personen pro Stunde, Länge 1.077 m, Höhendifferenz 220 m, kuppelbare Sechsersessel.   Errichtung einer neuen Piste rechts unter der Kringsalmbahn und hinter der Dikt‘nalm inklusive einer Beschneiungsanlage.
  • 2004 
    Bau einer Lagerhalle bei der Kringsalmbahn Bergstation als Garage für die Pistengeräte und als Stauraum für die Teile der Beschneiungsanlage. Mit dieser Erneuerung wird dem Platzmangel bei der Talstation Kringsalm entgegengewirkt, die Pistenpräparierung kann jetzt teilweise gleich von der Bergstation Kringsalm aus gestartet werden.
  • 2006 
    Errichtung einer Familienkapelle unterhalb der Knappenalm. Sanierung des Speicherteiches Grünwaldsee. Sanierung der Piste Panorama und Erweiterung der Beschneiung, Verlegung des Weges zur Panorama Bergstation.
  • 2007 
    Sanierung der Piste Almabfahrt (Seekarspitzbahn) mit Erweiterung der Beschneiungsanlage. Die Piste wird in einigen Bereichen von Schwarz auf Rot entschärft und in anderen Abschnitten wesentlich verbreitert.
  • 2008 
    Aufstockung der Kringsalm, um weitere Mitarbeiterzimmer zu schaffen. Es wird auch ein Aufzug eingebaut, die Büros und Privatwohnungen werden gleichzeitig vergrößert.
  • 2009 
    Die Pumpstation wird ausgebaut und die Rohrleitungen bei der Autobahn (Kringsalmbahn) werden erneuert.
  • 2009 
    Auf der Kringsalm Terrasse werden drei neue Schirme gebaut. Die ehemalige Eisbar wird durch die Sennbar (Schirmbar) ersetzt, die jetzt auch bei Schlechtwetter in Betrieb ist.
  • 2010 
    Sanierung und Verbreiterung der Piste Autobahn.
  • 2010 
    Erweiterung des Seekarhauses um 20 neue Suiten und 5 Doppelzimmer. Wellness-Bereich mit 850 m2 samt Schwimmbad, ein neues Mittagsrestaurant, die Seekarstube mit offenem Kamin, eine Vinothek, zwei Seminarräume, eine neue Tiefgarage mit extragroßen Stellplätzen, neue Skiräume mit direktem Zugang zur Skipiste.
  • 2011 
    Erweiterung der Lagerhallen bei der Hochalm. Die WCs im Keller werden durch Lager ersetzt. Dafür wird beim Zugang zur Hochalm eine großzügige Toilettenanlage gebaut. Es werden auch neue Servicegänge und Lager für Leergebinde, Müll etc. für eine bessere Abwicklung der Entsorgung errichtet.
  • 2012 
    Bau der Sechser-Sesselbahn Hochalmbahn: Herstellungsfirma Leitner, elektrischer Antrieb, Kapazität 2.600 Personen pro Stunde, Länge 460 m, Höhendifferenz 89 m, kuppelbare Sechsersessel. Sanierung des Speicherteiches Grünwaldsee. Wegen des Austritts von Wasser muss der Teich komplett saniert werden. Es folgen sehr umfangreiche Baumaßnahmen. Im Seekarhaus wird das Kinderland erweitert und eine abgetrennte Zigarren- und Raucher-Lounge bei der Beatles Bar gestaltet. Alle anderen Bereiche sind seit 2012 rauchfrei. Am 29. Februar 2012 stirbt Josef Wieland im Alter von 44 Jahren bei der Ausübung seiner Pistensicherungstätigkeit während einer Kontrollfahrt unter den Schneemassen einer Lawine. Seppi war 26 Jahre lang bei der Firma Krings beschäftigt und Mitglied der Lawinenwarnkommission von Obertauern. Das etwa 50 Meter breite und 200 Meter lange Schneebrett verschüttete Wieland rund 1,5 m tief. Im durchfeuchteten schweren Schnee hatte er keine Überlebenschance.
  • 2013 
    Ausbau der Beschneiung für die Hochalmbahn. Nochmalige Sanierung des Speicherteiches Grünwaldsee, da die letzte Sanierung nicht erfolgreich war und der See immer noch leckte. Wieder wird die Staumauer komplett saniert. Im Appartementhaus Christophorus wird das gesamte Erdgeschoss zu einem großzügigen Adeg Markt umgestaltet, und im Keller werden 8 neue Mitarbeiterzimmer, 1 Mitarbeiteraufenthaltsraum und neue Skiräume errichtet.
  • 2014 
    Bau der Sechser-Sesselbahn Panoramabahn: Herstellungsfirma Leitner, elektrischer Antrieb, Kapazität 2.600 Personen pro Stunde, Länge 970 m, Höhendifferenz 261 m, kuppelbare Sechsersessel. Im Zuge des Liftbaues wird eine neue Pumpstation bei der Talstation der Panoramabahn errichtet. Die Piste Direttissima wird neugestaltet, wesentlich verbreitert und an anderen Stellen entschärft. Die Beschneiung wird gleichzeitig weiterausgebaut.
  • 2014 
    Komplettumbau und Neukonzipierung der Kringsalm: neue Fassade, Restaurants, großzügige SB-Bereiche, neu konzipierte und ausgestattete Küche, Abwasch, WC. Umsetzung und Planung: Architektenbüro Geisler und Trimmel.
  • 2015 
    Ausbau der Beschneiungsanlage Autobahn und Dikt’n Abfahrt. Zusätzlich eine Bachverlegung hinter der Dikt’n Alm für die Pistenverbreiterung.
  • 2016 
    Ausbau von Piste und Beschneiungsanlage bei der Trog Abfahrt und bei der Schönalmbahn. Komplettes Remodeling von 48 Zimmern und Suiten im Haupthaus, Neugestaltung aller Gänge, Remodeling der Bibliothek, Neugestaltung der 90-Grad-Sauna mit Panoramafenster, Infrarotkabine, 60-Grad-Zirben-Sauna und ein neuer Panorama Massageraum. Kompletter Austausch aller Leuchtmittel auf LED-Lampen. Einbringung des Bauernhofs Etzgut mit den dazu gehörenden Gründen in die Stiftung. Stiftungsgrund: den Erhalt der Firma gewährleisten.
  • 2017 
    Neubau der Achter-Sesselbahn Seekarspitz: Herstellungsfirma Leitner, elektrischer Antrieb, Kapazität 2.600 Personen pro Stunde, Länge 1.470 m, Höhendifferenz 398 m, kuppelbare Achtersessel. Tiefgaragenbau unterhalb der Talstation, Hangsicherungen, Pistenaufschüttung, Lawinenverbauten, 12 neue Mitarbeiterzimmer. Erweiterung des Skiraums um weitere 140 m2, Ausbau des Skiverleihs. Erweiterung des Kinderangebotes um einen Aktiv-Raum mit 220 m2 mit Elektro Trials, Trampolins, Go-Karts.
  • 2017 – 60 Jahre Gebrüder Krings in Obertauern

1.4. Der Familienstammbaum

Wir sind ein Familienbetrieb, der von drei Familien geführt wird.

1.4.1. Wer macht was und seit wann?

THEODOR KRINGS - GRÜNDER:
Gründer, in Pension 

  • Maria Krings:
    Skirestaurant Hochalm, Einkauf und Wirtschaftslager
  • Martina Krings seit 1988:
    Geschäftsführerin, Skirestaurant Hochalm, Bar und Terrassenbereich, Abrechnungen für den Barbereich
  • Christiane Perner-Krings seit 1989:
    Skirestaurant Hochalm, zuständig für das Selbstbedienungsrestaurant, die Küche, Abrechnungen und Mitarbeiter
  • Wolfgang Perner seit 2006:
    Skirestaurant Hochalm, haustechnische Arbeiten, Einkauf und Lager

GERHARD KRINGS – GRÜNDER:
Gründer, Büro und Kassenabrechnung, kaufmännischer Teil

  • Thea Krings:
    Skirestaurant Kringsalm, Selbstbedienungsrestaurant, 
    Lohnverrechnung Kringsalm, Hochalm und Bergbahnen
  • Manuela Krings-Fischer seit 1996:
    Tapezierer-Fachgeschäft, Firma Markus Fischer in Wien, Teilzeit in der Kringsalm
  • Doresia Krings seit 2008:
    Geschäftsführerin, Büro und Abrechnungen, Buchhaltung in der Kringsalm
  • Thomas Krings seit 2008:
    Skirestaurant Kringsalm, Sennbar und Terrasse 

MANFRED KRINGS – GRÜNDER:
Gründer, Geschäftsführer, Leitung der Bergbahnen, technischer Teil, gesamte Organisation und Planung aller Neu- und Umbauten

  • Elisabeth Krings:
    Pulverturm im Seekarhaus (Außenbar, Innenbar und Sonnenterrasse), Appartementhaus Christophorus
  • Alexandra Krings seit 2005:
    Leitung Hotel „Das Seekarhaus“, Mitarbeiter-Management, Lohnverrechnung, Abrechnungen
  • Isabella Eschbacher seit 1998:
    Leitung Hotel „Das Seekarhaus“, F&B und Einkauf, Abrechnungen
  • Heidi Krings seit 2009:
    Leitung des Servicebereichs und Dipl. Sommelière im Hotel „Das Seekarhaus“, Weineinkauf, Leitung Appartementhaus Christophorus
  • Peter Angerer seit 2012:
    Leitung Skiverleih im Hotel „Das Seekarhaus“

2. Geschichte und Marketing – Hotel Das Seekarhaus

Die entscheidende Frage: Wie können wir uns abheben? Denn: Es gibt auch andere Destinationen mit spektakulärem Sonnenuntergang, unberührten Morgenpisten, herrlichem Wasser und pollenfreier Natur. Diese Ingredienzien allein garantieren noch keine Alleinstellung. Natürlich können wir strahlende Gesichter im Sonnenuntergang abbilden. Natürlich können wir das Glück auf jungfräulichen Pisten einfangen. Natürlich können wir die reinste Quelle und die kristallklare Luft kommunizieren. Nur: Diese Bilder haben wir alle schon einmal gesehen und die Worte alle schon einmal gelesen und gehört.

Die Schlussfolgerung: Wir brauchen ein formales Unterscheidungsmerkmal, das wirklich unvergleichlich ist und das uns das notwendige Differenzierungspotenzial für die Kommunikation bietet. Oder anders gesagt: Was kann eine Story erzählen, die Menschen fasziniert und interessiert? Dafür haben wir uns auf die Suche begeben.

Das erste Bild: ein großes silbernes Boot, das im See vor Anker liegt. Dieses silberne Boot ist aber viel mehr als nur eine „Fitzgeraldo’sche Idee“ von Werner Herzog. Es ist vor allem ein Sinnbild für die Leichtigkeit des Seins, das Durchbrechen gewohnter Bilder, ein Key-Visual für Wellness bzw. Soulness, für die Elemente Silber und klares Wasser ... Das silberne Boot erzählt Geschichten, jedem eine andere. Die Ladung des silbernen Bootes besteht natürlich – unter anderem – aus Bildern von Sonnenuntergängen, atemberaubenden Pistenerlebnissen und der Klarheit ... Das silberne Boot ist der Beginn einer fantastischen Geschichte, die wir Ihnen gerne zu Ende erzählen möchten. Aber das ist eine andere Geschichte.

2.1. „Das Seekarhaus“ – ein Mythos in Silber

Dem Seekarhaus zu Füßen liegt ein See, tief verborgen unter der glitzernden Schneepracht. Einst, so heißt es, hat ein Boot diesen See befahren. Ein Boot, beladen mit den wertvollsten Schätzen der Welt: Zufriedenheit, Entspannung, Gesundheit und Glück. Das Boot, so erzählt es die Legende, war aus Silber. Seit jeher schlummert es in der mystischen Dunkelheit der Berge: das Seekarsilber. Wir bringen es in seiner schimmernden Schönheit und seinem zeitlosen Wert an die Oberfläche, an einen kraftvollen Ort: in „Das Seekarhaus“. Das Silber erweckt den Glanz ferner Tage zum Leben und erzählt von kostbaren Augenblicken voller Glück. Es ist ein Mythos, eine Legende. Das Schönste an Legenden ist, dass sie manchmal wahr werden.

Ein Mythos voller Leben

Es ist ein geschichtsträchtiger Ort, an dem „Das Seekarhaus“ steht, ein historischer Ort. Schon vor Jahrtausenden nutzten die Taurisker den Pass über den Radstädter Tauern, später taten es ihnen die Römer gleich. Sie stellten Verbindungen her zwischen den Ländern, zwischen den Kulturen. Sie brachten handgefertigte Waren und Nahrung, neue Ideen und funkelnde Schätze. Das Funkeln war es auch, das die Menschen tief in den geheimnisvollen Berg lockte. Hier schlummert in der mystischen Dunkelheit seit jeher das Silber. Über Stollen beim Seekarhaus holten sie es an die Oberfläche und nutzten seinen Wert und seine Schönheit für Silbermünzen, Silbertaler, Silberbecher und Silbergeschmeide. Zeitweise galt Silber als wertvoller als Gold.

Ein Mythos voller Glück

Es ist ein begnadeter Ort, an dem „Das Seekarhaus“ steht, ein glücklicher Ort. Hier sprudelt eine besondere Quelle, die Seekarquelle, die klares, reines Wasser hervorbringt – und pures Urlaubsglück. Es liegt am eindrucksvollen Panorama, dass die Menschen hier den Stress ablegen und Zufriedenheit finden, an der Energie, am Wohlfühlkomfort und am Verwöhngenuss. Es überrascht nicht, dass die Sonne über dem Seekarhaus länger scheint als anderswo, dass der Pistenspaß näher liegt. An manchen Orten ist es eben zuhause, das Glück.

Ein Mythos – die Seekarquelle

Ein Ort voller Magie. An einem besonderen Kraftplatz kann man sich unendlich gut erholen und viel neue Energie schöpfen. „Das Seekarhaus“ liegt an so einem magischen Ort. Hier schlummert seit Jahrtausenden das Silber im Berg. Hier sprudelt eine tiefe Quelle, die reines, klares Wasser hervorbringt – und pures Urlaubsglück: die Seekarquelle.

Hier scheint die Sonne tatsächlich länger und der Pistenspaß liegt näher. Hier haben schon viele Menschen sie gefunden, die Zufriedenheit. „Das Silberseehaus“ und das Silberbad gehen auch zurück auf die lange Geschichte des Seekarhauses als Berg- bzw. Knappenhaus der Silber- und Kupfergewerkschaft.

2.2. Organisation und Struktur

GmbH und Stiftung, Familienbetrieb, Wintersaisonbetrieb bzw. teilweise Sommersaisonbetrieb. Da es sich bei uns um einen Familienbetrieb mit vielen Familienmitgliedern und verschiedensten Betriebstypen handelt, war für alle Beteiligten die Sicherstellung des Zusammenhalts (nicht Teilbarkeit) der gesamten Krings Betriebe sehr wichtig. Aus diesem Grund wurden im Jahr 1997 drei Privatstiftungen gegründet.

2.3. Ist-Situation des Hotels „Das Seekarhaus“ 

Das Hotel „Das Seekarhaus“ ist ein 4-Sterne-Superior-Hotellerie- und Gastronomiebetrieb mitten im Skigebiet von Obertauern. Seit 2007 wurde das Haus jährlich mit einer Gault-Millau-Haube und zwei Falstaff-Gabeln ausgezeichnet.

2.4. Kapazität

„Das Seekarhaus“ verfügt seit dem Umbau 2010 über 30 Suiten, 45 Doppelzimmer und drei Einbettzimmer, eine Sonnenterrasse mit 180 Sitzplätzen, ein Abend-À-la-carte-Restaurant und eine abgetrennte Vinothek für zwölf Personen (ein großer Tisch). Insgesamt verfügt das großzügig gebaute „Das Seekarhaus“ über 160 Betten, mit den Zusatzbetten ist eine Belegung mit bis zu 210 Personen möglich.

2.5. Zielgruppen

Familien, Wellness-Gäste, Skifahrer, Langläufer, Individualgäste, Seminargäste. Neu aufzubauende Zielgruppen für den Sommer: Wanderer, Golfer, Gesundheitsurlauber, Incentive-Gruppen (Spezialveranstaltungen für Gruppendynamik).

2.6. Herkunftsländer der Gäste

Bei den Herkunftsländern sieht man, dass wir sehr stark vom deutschen Gast abhängig sind. In Zukunft wird es nötig sein, in neue Bereiche zu investieren, um mehr Unabhängigkeit von diesem Markt zu erreichen.

Deutschland (62%), Österreich (28%), Europa & sonstige (13%)

2.6.1. Das Besondere für unsere Zielgruppen

NICHT TEILBEREICHE, SONDERN „DAS SEEKARHAUS“ IN SEINER GESAMTHEIT IST DAS BESONDERE.

Familiäre Führung und persönliche Betreuung in allen Bereichen. Positiv eingestellte Menschen, Herzlichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Einzigartige Lage, sonnig und ruhig, mitten im Skigebiet von Obertauern.

„Das Seekarhaus“ stellt den Gast mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. „Das Seekarhaus“ erbringt gewöhnliche Leistungen außergewöhnlich gut. „Das Seekarhaus“ fördert den Teamgeist und das Qualitätsdenken.

2.6.2. SPIELREGELN für das Hotel „Das Seekarhaus“

Wir vermitteln Freundlichkeit, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Ein freundliches Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen.

Wir behandeln jeden Gast und Mitarbeiter so, wie wir selbst gerne behandelt werden möchten.

Familiäre Verhältnisse und gegenseitiges Verständnis fördern die Zusammenarbeit. Wir legen großen Wert auf ein familiär-freundschaftliches Verhältnis untereinander und zu unseren Gästen.

Wir führen unseren Familienbetrieb ehrlich und zuverlässig, wir orientieren uns dabei an den Werten Menschlichkeit und Toleranz.

Wir alle verfolgen das Ziel, dass sich unsere Gäste rundum wohlfühlen.

Wir alle sind Botschafter des Hotels, am Arbeitsplatz und auch privat. Wir sprechen immer positiv über das Hotel. Anliegen werden mit der Geschäftsleitung besprochen, gemeinsam wird nach Lösungen gesucht.

Wir alle setzen unser Wissen und Können dafür ein, Fehler aufzudecken und neue und bessere Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung der Umwelt gegenüber und versuchen, das Verständnis auch bei allen internen und externen Kunden zu wecken. Wir tragen mit unseren Maßnahmen zur lebenswerten Zukunft unseres Unternehmens und von uns allen bei.

Wir alle können unseren Gästen Antworten auf deren Fragen geben.

Wir fördern die Weiterbildung unserer Mitarbeiter mit Fachseminaren und gegenseitiger Hilfestellung.

Wir erzielen einen Gewinn, um den langfristigen Fortbestand und die Entwicklung unseres Unternehmens zu sichern.

3. Führung

Wir führen unser Unternehmen persönlich, aufgeschlossen und transparent. Unsere Unternehmensziele werden gemeinsam erarbeitet. Der Erfolg jedes einzelnen Mitarbeiters ist Teil unseres Gesamterfolgs. Unsere Aufgabengebiete sind durch die Betriebsgröße und Anzahl der Familienmitglieder klar aufgeteilt. Jeder kümmert sich um seinen Aufgabenbereich. Unser Fundament ist gegenseitiges Vertrauen, damit erreichen wir große Entscheidungsspielräume im täglichen Tun und Handeln! Wir legen großen Wert auf ein familiäres Verhältnis zu unseren Mitarbeitern, Gästen und externen Partnern.

3.1. Mitarbeiter

Wir beschäftigen im Hotel Das Seekarhaus von Ende November bis Anfang Mai 70 Mitarbeiter. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter hat für uns den gleichen Stellenwert wie die Zufriedenheit unserer Gäste. Nur zufriedene Mitarbeiter können für zufriedene Gäste sorgen.

Wir bemühen uns, durch gerechte Entlohnung, ein neu renoviertes Mitarbeiterhaus, neue Mitarbeiterräume, ein Mitarbeiterbuffet, neue Mitarbeiterzimmer, ein gutes Betriebsklima in einem jungen Team und gemeinsame Aktivitäten dafür zu sorgen, dass sich unsere Mitarbeiter als unsere internen Kunden fühlen. 2017 zusätzliche Errichtung von zehn Mitarbeiterzimmern und zwei Mitarbeiterwohnungen.

Die Unternehmensziele werden gemeinsam erarbeitet, besprochen und umgesetzt.

Derzeit können wir unseren Mitarbeitern immer nur einen Arbeitsplatz für eine Saison anbieten. Immer mehr Fachkräfte suchen jedoch eine Jahresstelle. Wir werden in den nächsten Jahren ein Konzept für den Sommer in Obertauern ausarbeiten, damit wir auch in den Sommermonaten geöffnet halten können. Dadurch können wir unseren Mitarbeitern eine zweite Saison anbieten und erhoffen uns dadurch, noch mehr Mitarbeiter halten zu können.

3.2. Gemeinsam gesetzte Ziele mit unseren internen Kunden

Durch kreatives Mitdenken, entschlussfreudiges Mitarbeiten und verantwortungsvolles Mitentscheiden die Existenz der Unternehmung sichern. Jedem Gast Freundlichkeit, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft vermitteln. Besser als unsere Mitbewerber sein.

Die besten Verkäufer unseres Hotels sein, weil wir von unserem Angebot und unserer Dienstleitung überzeugt sind. Laufend die Qualität verbessern. Kritik mit Toleranz und Verständnis zur Kenntnis nehmen.

Teamgeist. Unseren Auszubildenden das beste Fachwissen vermitteln. Eine umweltfreundliche Betriebsführung.

3.3. VISION

Nur als Team erreichen wir folgende Ziele:

  • Die Top-Position in Obertauern halten und in der Dienstleistung für Mitarbeiter und Gäste noch besser werden.
  • 5-Sterne-Klassifizierung von einer Kommission erreichen, die Testung durch einen Mystery Gast wurde bereits bestanden.
  • 2 Hauben im Fine Dine von Harald Rindler.
  • Noch mehr gezieltes Marketing, um die Marke „Das Seekarhaus“ und den Mythos stärker herauszuarbeiten.
  • Den Bekanntheitsgrad als First-Class-Hotel in ganz Österreich und Deutschland erhöhen.
  • Leistungen in den Bereichen Qualität, Service und Sauberkeit ständig verbessern.
  • Öffnungsmonate von fünf auf neun ausbauen.
  • Neue Zielmärkte aufbauen.
  • Jeder in unserem Unternehmen orientiert sich in seinem Tun und Handeln am Wohl des Gastes und des Unternehmens.
  • Cashflow und die tollen Ergebnisse der letzten Jahre halten. 

3.4. Erreichte Ziele

  • Wir wurden mehrmals mit 4-Sterne-Superior klassifiziert. 
    2017 haben wir zum zweiten Mal die 5-Sterne-Mystery-Hotel-Testung bestanden. Bis jetzt sind wir bei 4-Sterne-Superior geblieben, ab 2017 Klassifizierung zum 5-Sterne-Hotel.
  • Jährliche Auszeichnung seit 2007 mit einer Gault-Millau-Haube und zwei Falstaff-Gabeln.
  • Umfangreiche Erweiterung des Hotels. All das wurde 2010 bzw. 2012 neu erbaut: Schwimmbad, Kinderschwimmbad, Fitnessraum, 20 Suiten, 5 Doppelzimmer, Vinothek, Seminartrakt, neue Skikeller, neuer Beauty-Bereich, neue Küche, Mitarbeiterräume, Mitarbeiterzimmer, Tiefgarage, neue Skiräume Lawinengalerien, ... Nach langer Planungsphase konnten alle gesetzten Ziele bezüglich Hotelerweiterung umgesetzt werden.
  • Die zusätzlichen Suiten war sehr wichtig, um eine gehobene Gästeschicht zu erreichen.
  • Weitere wichtige Umbauten 2015, 2016, 2017, die das Unternehmen deutlich vorangebracht haben.
  • 2016 komplette Renovierung der Haupthauszimmer, Gänge, Erweiterung des Kinderlandes, Neukonzeption der Sauna Panoramafenster, neue 90-Grad-Sauna, neue Zirbensauna, Infrarotkabine, neu gestalteter Massageraum mit Panoramafenster.
  • Sehr erfolgreiches Mittag-À-la-carte-Angebot auf der Sonnenterrasse oder in der Seekarstube, mit Küche und Service auf sehr hohem Niveau. Hier können an starken Tagen bis zu 600 Essen geschickt werden.
  • Fine-Dine-Restaurant mit 4 oder 6 Gängen, auf Zwei-Hauben-Niveau.
  • Sehr gute Auslastung bei sehr guten Preisen. Durchsetzung der Preise laut Preisliste, ohne verschiedene Preisschienen zu fahren.
  • Sehr gute Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

3.5. Gesetzte Ziele

  • Wir haben kompetente Mitarbeiter, die stolz auf das Unternehmen sind und mit Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und abteilungsübergreifend schnell und kompetent auf alle Anforderungen reagieren. Kreatives Mitdenken, entschlussfreudiges Mitarbeiten und verantwortliches Mitentscheiden. Die Existenz der Unternehmung und den Erhalt der Arbeitsplätze sichern.
  • Neue Herausforderung: unser Hotel auf einen 5-Sterne-Betrieb umstellen und
  • immer auf dem neuesten Stand bleiben.
  • Betriebskosten unseres Hotels reduzieren, dabei aber unsere Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit weiter optimieren und auf lange Sicht den Gewinn erhöhen bzw. halten.

Wenn das Leben keine Vision hat, 
nach der man strebt, nach deren Realisierung man sich sehnt, 
die man verwirklichen möchte, 
dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.

4. PARTNER UND ÖFFENTLICHKEIT

Wir geben uns als Familienbetrieb zu erkennen. Unsere erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit schließt das partnerschaftliche Verhältnis mit Lieferanten, Geschäftspartnern, Nachbarn, Banken und Behörden ein.

4.1. Lieferanten

Ziel ist es, dass unsere Lieferanten gerne mit uns zusammenarbeiten. Wir haben regionale Lieferanten, die flexibel auf unsere Ansprüche reagieren. Lieferungen sind auch kurzfristig möglich, nicht nur zu den festgesetzten Terminen. Wir erwarten die höchstmögliche Qualität zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir bieten unseren Lieferanten im Gegenzug termingerechte Zahlung, Loyalität, einfache Arbeitsabläufe und ein sehr gutes partnerschaftliches Verhältnis. Um das partnerschaftliche Verhältnis aufrechtzuerhalten, führen wir in Zusammenarbeit mit der Hogast ein Jahresgespräch mit allen Lieferanten. Bei diesen Gesprächen und den Gruppengesprächen wird auch die Preissituation für die neue Saison verhandelt.

4.2. Investoren & Banken: Tourismusbank und Hausbank

Für uns ist die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens, die pünktliche Rückzahlung des aufgenommenen Fremdkapitals (nicht nur Zinsendienst, sondern auch Tilgung) von größter Bedeutung. Die Gesellschafter erwarten sich ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen, welches gewinnbringend arbeitet. Lückenlose Berichte sind für alle besonders wichtig.

Die Gründung der Stiftung war für den Zusammenhalt der Betriebe und dadurch für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens ausschlaggebend.

Der ROI (Return of Investment) wurde beim Bau des Hotels „Das Seekarhaus“ anfangs nicht in den Vordergrund gestellt, da das Hotel aus anderen Beweggründen errichtet wurde. Die Lage und die vielen Vorschriften (Denkmalschutz, Lawinenschutz, Umweltschutz etc.) erforderten einen enormen finanziellen Einsatz. Unsere Eltern wollten dieses traditionsreiche Haus nicht verfallen oder abreißen lassen, da es sich in einer ausgesprochen schönen Lage befindet und weil eine persönliche Verbindung zu dem Haus besteht. Der Umbau des Seekarhauses war nur durch die Wirtschaftlichkeit der anderen Betriebe (vor allem der Transportbetriebe) möglich.

Die anfänglich sehr hohen Investitionen wurden schneller als gedacht durch den wirtschaftlichen Erfolg relativiert. Die Investition rechnete sich wesentlich schneller als prognostiziert, der Zubau 2010 zeigte ebenfalls sehr rasch positive Effekte.

4.3. Ökologie und Umwelt

Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung der Umwelt gegenüber und versuchen, das Verständnis für eine ökologische Grundhaltung zu fördern. Abfälle wie Papier, Karton, Fett, Lebensmittel, Glas oder Batterien werden bei uns selbstverständlich gesondert gesammelt und dem Recycling zugeführt.

Wir verarbeiten hauptsächlich Produkte aus der Region und achten auf höchstmögliche Qualität. Alle Lebensmittel sind so weit wie möglich tier- und umweltfreundlich erzeugt und gentechnisch nicht verändert.

Zusätzlich haben wir seit 2011 ein eigenes Blockheizkraftwerk und erzeugen somit auch teilweise unseren eigenen Strom.

2016 komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung im Hotel.

Wir wollen dieses Leitbild jedes Jahr mit unseren Mitarbeitern überarbeiten und an neue Situationen anpassen. Wichtig ist für uns, dass wir unsere Visionen und Ziele in die Tat umsetzen.